Veranstaltungen, Aktivitäten und dies und das
Ob eine Jägerschaft lebt und sie ihren Mitgliedern etwas zu bieten hat, ist ersichtlich an Art und Umfang ihrer Veranstaltungen. Die Jägerschaft Duderstadt war diesbezüglich schon immer recht aktiv. Neben den üblichen Jahreshaupt-versammlungen und den Hegeschauen gab und gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen mit unterhaltsamen, informativen und sportlichen Charakter.
Jahreshauptversammlungen und Trophäen-/Hegeschauen wurden und werden immer noch obligatorischerweise alljährlich im Frühjahr, also der jagdarmen Zeit, durchgeführt. Die Jahreshauptversammlung ist sozusagen die Nachrichtenbörse. Der Vorstand informiert die Mitglieder über neueste jagdpolitische Tendenzen, gibt Rechenschaft über Aktivitäten des zurückliegenden Jahres und informiert über zukünftige Vorhaben. Vorstände werden neu gewählt, verdiente Mitglieder ausgezeichnet und dergleichen mehr. An die Tagesordnung schloß sich meistens ein informativer oder unterhaltsamer Vortrag an, der im Februar 1999 erstmals mit einem Referat des Schwarzwildexperten Norbert Happ separat veranstaltet wurde, um die Jahreshauptversammlung nicht übermäßig in die Länge zu ziehen. Der Vortrag wurde von etwa 150 Waidgesellen besucht.
Die bei den Hegeschauen ausgestellten Trophäen werden besprochen, und der Jägermeister erläutert die Gesamtstrecke und den Wildbestand. Ferner gibt er Ratschläge für die weitere Durchführung der Jagd. Jagdpächter werden für besondere Hegebemühungen gewürdigt und ausgezeichnet. Zudem bieten diese Veranstaltungen immer wieder die Gelegenheit, sich zu treffen und bei einem Gläschen Bier Erfahrungen und sonstiges auszutauschen.
In den Anfangsjahren wurden die o.a. Veranstaltungen kombiniert. In den 50er und frühen 60er Jahren wurde die Trophäenschau im Schützenhaus Duderstadt veranstaltet, wobei die Jäger des Unter-Eichsfeldes die Möglichkeit hatten, auf dem Schießstand der Schützengesellschaft ihre Waffen einzuschießen oder kurz vor Beginn der Bockjagd einen Probeschuß abzugeben.
Die Schießleistungen von Jägern sind selbstredend abhängig vom Maß ihrer Übungsmöglichkeiten. Hierüber wurde zwar schon an anderer Stelle berichtet, doch gehört die Ausrichtung von Schießwettbewerben natürlich auch zu Veranstaltungen mit unterhaltsamen Charakter. Hegeringvergleichsschießen, Keilerpreis- und Pokalschießen, wie sie in der Jägerschaft alljährlich veranstaltet werden, sind gar nicht hoch genug zu bewerten. Lange Jahre organisierte die Jägerschaft ein sogenanntes Behördenschießen, an dem sich die verschiedensten Institutionen, Behörden und Vereine beteiligten.
Zur Pflege des jagdlichen Brauchtums gehört das Jagdhornblasen, das in der Jägerschaft Duderstadt schon eine – erfolgreiche – Tradition darstellt. Mitgliedern, die es lernen möchten, wird bei den Übungsstunden des Bläserkorps die Möglichkeit geboten, unter fachkundiger Leitung das Instrument zu blasen. Darüber hinaus gestalten die Jagdhornbläser der Jägerschaft Duderstadt seit 1982 mit bisher nur zwei Ausnahmen jedes Jahr mehrmals eine Hubertusmesse, die nicht nur unter den Jägern sehr beliebt ist und damit auch als ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit einen hohen Stellenwert besitzt.
Traditionsgemäß feiert das Bläserkorps in jedem Jahr zu Himmelfahrt mit den Göttinger Bläsern gemeinsam den Vatertag. Außerdem treffen sich jedes Jahr 17 südniedersächsische Jagdhornbläsergruppen in einer anderen Stadt, um in der Öffentlichkeit das Publikum mit ihren Instrumenten zu unterhalten. Das Eichsfeld war in den letzten Jahren zweimal Austragungsort. In Duderstadt fand das Treffen 1981 und in Gieboldehausen 1992 statt.
Im Gegensatz zu vielen Bereichen der heutigen Gesellschaft werden in unserer Jägerschaft die Senioren nicht vergessen. Auf Initiative des langjährigen Vorsitzenden Dieter Fronhoff wird seit 1985 – gewöhnlich im Oktober - ein Seniorennachmittag veranstaltet, bei dem die ”alten Hasen” sich treffen und Erinnerungen austauschen können. Damit soll ihnen auch gleichzeitig ein herzliches Waidmannsdank für die in Jahrzehnten geleistete Arbeit zum Wohl des Wildes und des Deutschen Waidwerks gesagt werden, auch wenn viele noch sehr aktiv sind.
Von Anbeginn an wurden alljährlich zeitgerecht Hubertusfeste bzw. –bälle abgehalten, bei denen die Jäger beweisen konnten, daß sie es auch verstanden, das Tanzbein zu schwingen. Bedauerlicherweise machte sich auch bei uns ein Trend der Zeit bemerkbar. Die Bälle wurden immer weniger besucht, so daß schließlich aus Kostengründen auf die Veranstaltung verzichtet werden mußte. Doch in jedem Jahr wird im Vorstand neu darüber nachgedacht, ob nicht doch einmal wieder ein ”Grüner Ball” veranstaltet werden sollte.
Aktivitäten bedeuten aber nicht nur Vergnügen, sondern auch einmal Arbeit. Unabhängig von Einzelaktionen wurden bisher zweimal (11.03.95 und 14.03.98) gleichzeitig in allen Revieren des Untereichsfeldes Müllsammelaktionen durchgeführt. Unter Beteiligung der Verwaltung des Landkreises Göttingen, der erfreulicherweise kostenlos Container für Schrott und Restmüll zur Verfügung stellte, schritten die Eichsfelder Jäger zur Tat. Das Ergebnis der ersten Aktion war erschreckend. 84 Kubikmeter Schrott und Restmüll füllten 12 Container. Hinzu kamen 300 Auto- und Treckerreifen, teilweise auf Felgen, die in Wald und Flur von ihren früheren Besitzern entsorgt worden waren. Ein ähnliches Ergebnis konnte auch bei der zweiten Aktion erzielt werden. Erfreulich an diesen Aktionen war die flächendeckende Beteiligung und die hohe Motivation der Jäger.
Ihr 30jähriges Jubiläum feierte die Jägerschaft Duderstadt am 03.11.1979 unter der Schirmherrschaft des damaligen niedersächsischen Ministers Wilfried Hasselmann. Um 09.00 Uhr begann eine feierliche Hubertusmesse in der St. Cyriakus-Kirche von Duderstadt. Damals gestalteten die Bläserfreunde aus Hann. Münden die Liturgie. Der Hubertusmesse schloß sich um 11.00 Uhr ein Festakt im historischen Rathaus von Duderstadt an. Am Abend wurde ab 19.30 Uhr im Schützenhaus getanzt. Die Festschrift verfaßte Dr. Matthias Gleitze.
Die Feier zum 50jährigen Jubiläum soll auf Beschluß des erweiterten Vorstandes etwas größer ausfallen. Nach der Planung wird am 24.09.99 ein Festakt mit geladenen Gästen und den Mitgliedern der Jägerschaft im Rathaussaal stattfinden. Am nächsten Vormittag wird im Cophus des Rathauses eine Ausstellung von namhaften Jagdkünstlern, wie der Bildhauerin Anna Barth (Kulturpreisträgerin des DJV 1993) und den Jagdmalern Heinz Kathöfer (Kulturpreisträger des DJV 1992) und Rudolf Michalski eröffnet. In diesem Rahmen werden neben den Werken der Künstler auch Dioramen mit Präparaten aus der einheimischen Tierwelt (”Biotopgestaltung im Eichsfeld – Zusammenleben in einer Kulturlandschaft”) ausgestellt werden. Ferner wird am selben Tage ab 09.00 Uhr ein Gästeschießen auf dem Schießstand des WTC Gieboldehausen veranstaltet, das voraussichtlich bis 16.00 Uhr andauern wird.
Den Sonntag ruft die Jägerschaft zum ”Tag der Jäger” aus, der im LNS-Gelände der Stadt Duderstadt stattfinden wird. Am Mittag wird vom Bläserkorps der Jägerschaft Duderstadt eine Hubertusmesse unter freiem Himmel mitgestaltet. Neben zahlreichen Informationsständen, an denen die Öffentlichkeit über das Wirken der Jäger informiert werden soll, finden Bläserkonzerte, Hundeschauen und Greifvögelvorführungen statt. Für Essen und Trinken wird selbstverständlich auch gesorgt sein. Der Vorstand der Jägerschaft ruft nicht nur seine Mitglieder, sondern auch alle Freunde der Jagd und die interessierte Bevölkerung auf, recht zahlreich zu erscheinen, um das Jubiläum würdig begehen zu können.
Ihr 30jähriges Jubiläum feierte die Jägerschaft Duderstadt am 03.11.1979 unter der Schirmherrschaft des damaligen niedersächsischen Ministers Wilfried Hasselmann. Um 09.00 Uhr begann eine feierliche Hubertusmesse in der St. Cyriakus-Kirche von Duderstadt. Damals gestalteten die Bläserfreunde aus Hann. Münden die Liturgie. Der Hubertusmesse schloß sich um 11.00 Uhr ein Festakt im historischen Rathaus von Duderstadt an. Am Abend wurde ab 19.30 Uhr im Schützenhaus getanzt. Die Festschrift verfaßte Dr. Matthias Gleitze.
Die Feier zum 50jährigen Jubiläum soll auf Beschluß des erweiterten Vorstandes etwas größer ausfallen. Nach der Planung wird am 24.09.99 ein Festakt mit geladenen Gästen und den Mitgliedern der Jägerschaft im Rathaussaal stattfinden. Am nächsten Vormittag wird im Cophus des Rathauses eine Ausstellung von namhaften Jagdkünstlern, wie der Bildhauerin Anna Barth (Kulturpreisträgerin des DJV 1993) und den Jagdmalern Heinz Kathöfer (Kulturpreisträger des DJV 1992) und Rudolf Michalski eröffnet. In diesem Rahmen werden neben den Werken der Künstler auch Dioramen mit Präparaten aus der einheimischen Tierwelt (”Biotopgestaltung im Eichsfeld – Zusammenleben in einer Kulturlandschaft”) ausgestellt werden. Ferner wird am selben Tage ab 09.00 Uhr ein Gästeschießen auf dem Schießstand des WTC Gieboldehausen veranstaltet, das voraussichtlich bis 16.00 Uhr andauern wird.
Den Sonntag ruft die Jägerschaft zum ”Tag der Jäger” aus, der im LNS-Gelände der Stadt Duderstadt stattfinden wird. Am Mittag wird vom Bläserkorps der Jägerschaft Duderstadt eine Hubertusmesse unter freiem Himmel mitgestaltet. Neben zahlreichen Informationsständen, an denen die Öffentlichkeit über das Wirken der Jäger informiert werden soll, finden Bläserkonzerte, Hundeschauen und Greifvögelvorführungen statt. Für Essen und Trinken wird selbstverständlich auch gesorgt sein. Der Vorstand der Jägerschaft ruft nicht nur seine Mitglieder, sondern auch alle Freunde der Jagd und die interessierte Bevölkerung auf, recht zahlreich zu erscheinen, um das Jubiläum würdig begehen zu können.


