Aktuell
Freitag, 4. Mai 2012 - 11:52 Uhr
Hegeschau Duderstadt

Hegeschau in Duderstadt
Die Hegeschau der Jägerschaft Duderstadt fand dieses Jahr im Gasthaus Kellner in Westerode statt. 180 Waidgesellen und –gesellinnen und die Jungjägeranwärter nahmen daran teil. Als Gäste sprachen Hartwig Fischer als Präsident des Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV) und Herr Kahlen vom Nabu Untereichsfeld. Hans-GeorgKracht, Vorsitzender derJägerschaft Duderstadt, lobte die zunehmende Zusammenarbeit mit anderen Naturschutzorganisationen wie dem Nabu Untereichsfeld. Außerdem bedankte er sich bei dem Vorstandsvorsitzenden der SPK Duderstadt, Alfons Wüstefeld, für die Bereitstellung einer „Ulrich Cieslak Plakette“ für den jährlich Besten bei der Jungjägerausbildung, sowie für besondere Verdienste.
Nach den Grußworten stellte der Kreisjägermeister Ernst-Friedrich Wille den Streckenbericht 2011/12, dass im ersten Jahr des dreijährigen Abschussplans erfahrungsgemäß die Strecken kleiner ausfallenwürden als in den Folgejahren. So seien etwa 100 Sauen und 100 Füchse weniger geschossen worden als im Vorjahr (228;486), auch beim Rehwild ist die Zahl signifikant um 70 ( 482) geringer, bei Hasen habe kein Revier eine zweistellige Zahl erreicht, Dachse seien ein Drittel weniger erlegt worden. Bei Schwarzwild sei auch der harte Winter 2010/11 Schuld an den geringen Zahlen. Drastisch ansteigen würden die Abschüsse jedoch bei Waschbären. Es wurden 100 mehr erlegt als im Vorjahr( 348). Es ist unbeschreiblich, wie sehr sich diese Tierart durchgesetzt hat. Die Arbeit der Helfer bei der Krötenwanderungen ist praktisch umsonst, weil auf der anderen Seite der Straße der Waschbär wartet“, klagte Wille. Bei der Bejagung von Rabenkrähen stammten allein 100 von 400 erlegten Tieren im Landkreis aus dem Eichsfeld.
Im Anschluss an den Streckenbericht wurden die Brüche für die Trophäen überreicht. Dieses Jahr wurde kein goldener Bruch vergeben. Für die Bockabschüsse erhielten, je einen silbernen Bruch Paul Kopp aus Nesselröden, Otto Mühe jun. Aus Obernfeld, Helmar Bömeke aus Nesselröden, Dirk Wuestefeld aus Bernshausen und Reinhard Freiberg aus Wollbrandshausen.
Einen silbernen Bruch für einen Keiler ging an Raimund Goldmann aus Seeburg und ein bronzener Bruch bekam Christian Schenke aus Desingerode.
Für den besten Gesamtabschuss wurde ein silberner Bruch an das Revier Obernfeld Nord verliehen. Jeweils einen bronzenen Bruch bekamen die Reviere Seeburg und Hilkerode.
Außerdem wurde Herr Dieter Sommer mit dem goldenen Rebhuhn für besondere Verdienste ausgezeichnet.
Danach referierte die Diplom Biologin Britta Habbe über das Niedersächsische Wolfsprojekt die Zuhörer auf spannende Weise.
Dass sie das Jägerlateinbeherrscht, stellte die30-Jährigeklar: Sie besitzt den Jagdschein und ist Anwärterin auf den Falknerschein. Ihr Vortrag zeigte Möglichkeiten auf, Wölfe an ihren Hinterlassenschaften zu erkennen. „Nicht jeder hat das Glück, einen Wolf vor die Kamera zu bekommen“, so Habbe. Genaue Rückschlüsse ließen sich über die Losung(Kot) erzielen, aber auch Wildriss oder Fährten würden einiges verraten. Auswertungen der gemeldeten Funde seien nichteinfach und könnten neben den
Biologen die ehrenamtlichen Wolfsberater vornehmen. Dass auch in Niedersachsen der Wolf auf dem Vormarsch ist, bestätigte Habbe anhand von Zahlen und Schautafeln. Diesen Ergebnissen liegen Meldungen über Wolfsbeobachtungen zugrunde. Definitiver Nachweis für die Anwesenheit eines Wolfes sind DNA, Totfunde oder Fotos. Als unbestätigte, aber nützliche Hinweise gelten einzelne Trittsiegel. „Wenn solche Hinweise wiederholt in der gleichen Region auftauchen, wird oft ein Wolf bestätigt“, erklärte Habbe. In Niedersachsen wurden im vergangenen Jahr 15 Wolfssichtungen definitiv bestätigt. Erst bei zwei Wölfen sei sicher, dass sie ortstreu bleiben. Für genauere Aussagen sei ein gut koordiniertes Meldesystem nötig, das sogenannte Monitoring. Im Übrigen sei die Angst vor dem Raubtier meist unbegründet: Ein Wolf ernährt sich zu 54Prozent von Reh-, zu 22 Prozent von Rot- und zu 18 Prozent von Schwarzwild, aber nur zu 0,6 Prozent von Haustieren. Dem Menschen weicht der Wolf aus.
Nach den Ausführungen bedankte sich der Jägerschaftsvorsitzende Hans- Georg Kracht bei allen Besuchern, den Ausführenden für Ihre Mithilfe und natürlich den Jagdbläsern unter Leitung von Rudi Lindner, die diesen Nachmittag wieder musikalisch begleiteten.
Freitag, 23. März 2012 - 19:59 Uhr
Jägerschaft Duderstadt ehrt Mitglieder

513 Mitglieder gehören der Jägerschaft Duderstadt an. Viele von ihnen sind der Gemeinschaft seit Jahrzehnten treu. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung zeichneten Vorsitzender Hans-Georg Kracht und Stellvertreter Thomas Ehbrecht zahlreiche Teilnehmer aus.
Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet:
Bernd Ehbrecht (Duderstadt), Volker Ehbrecht (Weißenborn), Andreas Kossors (Benniehausen), Hans-Adolf Kurth (Gieboldehausen), Klaus Maletzki (Gerblingerode), Klaus Nörthemann (Nesselröden) und Paul Otto (Krebeck).
Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet:
Helmut Bontzek (Seulingen), Wilfried Busse (Duderstadt), Edwin Busch (Seulingen), Rudolf Diederich (Wollbrandshausen), Franz Diederich (Wollbrandshausen), Georg Engelke (Nesselröden), Walter Grabowski (Gieboldehausen), Helmut Höner (Gieboldehausen), Franz Jünemann (Bodensee), Albert Koch (Brochthausen), Frank Lindner (Desingerode), Hans-Georg Osburg (Gerblingerode), Julius Rink (Seulingen), Georg Roese (Bernshausen), Werner Rudolph (Wollbrandshausen), Marianne Schlick (Duderstadt), Hermann-Josef Wagner (Obernfeld), Peter Wölfl (Gieboldehausen).
Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet:
Helmut Kohrell (Duderstadt), Oswald Kullmann (Hindelang), Werner Rüttgeroth (Gieboldehausen), Alois Zwingmann (Tiftlingerode), Karl Zwingmann (Duderstadt).
Für 60-jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet:
Herbert Koch (Wollershausen) und Karl Aureden (Gieboldehausen)
Eine hohe Auszeichnung für seine Verdienste nahm bei der diesjährigen Jahreshauptversammung Hermann Tallau (Duderstadt) entgegen: die Verdienstnadel in Silber der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN).
Die Jägerschaft Duderstadt, seit der Jahreshauptversammlung 1999 ein eingetragener Verein, ist eine von 67 Jägerschaften Niedersachsens. Im Jahr 2009 feierte die Jägerschaft 60-jähriges Bestehen. Von den 52 Revieren der Jägerschaft Duderstadt sind zwölf Eigenjagden, die anderen gemeinschaftliche Jagdbezirke. Sechs sind reine Wald-, acht reine Feldreviere.
Dienstag, 20. März 2012 - 11:28 Uhr
Jahreshauptversammlung in Westerode

Die Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Duderstadt fand am 14.03 2012 in Westerode im Gasthaus Kellner statt. Der diesjährige Naturschutzpreis der Volksbank Mitte wurde an
Gerald Schönekeß, Karl-Heinz Degenhardt und Günther Thom, Jagdpächter des Reviers Rüdershausen, vergeben. Brachflächen und Anpflanzungen, die zur Biotopvernetzung beitragen, kennzeichnen ihre Arbeit und Bemühungen. Die Verleihung des mit 1500Euro dotierten Preises wurde von Volksbank-Vorstandssprecher Holger Willuhn überreicht.
Mehr als 30 Jubilare wurden ebenfalls für Ihre Mitgliedschaft in der Jägerschaft Duderstadt ausgezeichnet.
Aus traurigem Anlass fiel in der Versammlung immer wieder der Name Ulrich Cieslak. Der Duderstädter, der seit November vergangenen Jahres Kreisjägermeister war, war im Februar unerwartet gestorben. An der Vorbereitung zu der Jahreshauptversammlung war er noch maßgeblich beteiligt. Den Einsatz und die Verdienste Cieslaks für die Jägerschaft würdigten Vorsitzender Kracht sowie Landrat BernhardReuter (SPD) und Duderstadts Ehrenbürgermeister und CDU Landtagsabgeordneter Lothar Koch. Der neue Landrat war erstmals zu Gast bei einer Versammlung der Jägerschaft Duderstadt, ebenso als Gast nahmen Propst Bernd Galluschke, Duderstadts Polizeichef Otto Moneke und Robert Kopp vom Traditionsschützenverband Eichsfeld an der Versammlung teil.
Thomas Ehbrecht, zweiter Vorsitzender der Jägerschaft Duderstadt, ging in der Versammlung auf Veranstaltungen in diesem Jahr ein, an denen sich die 513 Mitglieder zählende Jägerschaft Duderstadt beteiligen wird. Insbesondere nannte Ehbrecht den Tag der Niedersachsen vom 13.7 bis 15.072012, bei denen sich die Jägerschaft gemeinsam mit benachbarten Jägerschaften präsentieren will. So sei unteranderem eine Naturmeile mit Infoständen, Falknern, Jagdhunden und dem Jagdhornbläserkorps der Jägerschaft Duderstadt geplant.
Michael Pietzek, Richter am Amtsgericht Duderstadt hielt einen Vortrag zum Thema Hund und Recht der auf breite Resonanz stiess. Von der allgemeinen Hundehaltung bis zu besonderen Situationen im Jagdwesen reichten die Ausführungen des Gastredners. Hund und Jagd gehören eng zusammen, umso aufmerksamer wurde der Vortrag verfolgt. Immer wieder kommt es zu rechtlich schwierigen Situationen im Alltag der Jäger, ob es sich um wildernde Hunde im Revier oder um das Verhalten der eigenen Hunde geht. Unabhängig von der Rasse hätten Hundebesitzer dafür zu sorgen, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehe. Anhand einiger Fälle zu wildernden Hunden die vor deutschen Gerichten verhandelt wurden und die Pietzek mit den Anwesenden diskutierte war man sich einig, dass zum Wildern das Herumstreifen und Suchen nach Wild bei einem Hund gehört.
Unter der Leitung von Hornmeister Rudi Lindner sorgte das Jagdhornbläserkorps auch bei dieser Jahreshauptversammlung wieder für den musikalischen Rahmen.
Dienstag, 14. Februar 2012 - 13:46 Uhr
Nachruf Kreisjägermeister Ulrich Cieslak

Die Jägerschaft Duderstadt trauert um Ulrich Cieslak, der am 6.2.2012 plötzlich und unerwartet verstarb. Herr Cieslak gehörte seit 1983 zur Jägerschaft Duderstadt und war seit 1985 im Vorstand.
In der Fortbildung der Jägerschaft Duderstadt und als langjähriger Jungjägerausbilder hat er sich mit seinem überragenden Wissen für die Belange der Jagd und des Naturschutzes eingesetzt.
Von 2004 bis 2006 war Herr Cieslak Jägermeister, von 2006 bis 2011 stellvertretender Kreisjägermeister und seit November 2011 Kreisjägermeister des Landkreises Göttingen mit den Jägerschaften Duderstadt, Göttingen und Münden. Außerdem war er Vorsitzender des Jagdbeirates und der Jägerprüfungskommission.
Sein ausgleichendes Wesen und sein großes jagdliches Fachwissen hat ihm die Sympathie und die besondere Anerkennung bei allen Jägern, Behörden und der Öffentlichkeit eingetragen.
Ulrich Cieslak hat sich um das Deutsche Waidwerk sehr verdient gemacht und wesentlich zum Ansehen der Jagd in unserer Region, im Landkreis Göttingen beigetragen.
Sein früher Tod erfüllt uns mit großer Trauer und hinterlässt eine große Lücke.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.
Donnerstag, 10. November 2011 - 14:12 Uhr
Jägerseniorentag 2011
Die Volksbank Mitte in Duderstadt war auch dieses Jahr der Gastgeber des Jäger -Seniorentages in Duderstadt. Rund 70 ältere Waidgesellen waren der Einladung des Vorstandes der Bank in die Duderstädter Geschäftsräume am Westerstieg gefolgt. Nach der traditionellen Begrüßung durch das Bläserkorps der Jägerschaft unter der Leitung von Hornmeister Rudi Lindner erlebten die Jägersenioren einen interessanten Vortrag zum aktuellen Finanzgeschehen durch den neuen Vorstand Herr Döring. Jägerschaftsvorsitzender Hans-Georg Kracht dankte in seiner Ansprache der Volksbank Mitte für die wiederholte Einladung der Jägersenioren und die langjährige Unterstützung der Jägerschaft, die nicht zuletzt durch die jährliche Stiftung des Naturschutzpreises an verdiente Eichsfelder Revierinhaber zum Ausdruck kommt. Herr Kracht begrüßte auch in diesem Jahr den Kreisjägermeister Ernst-Friedrich Wille. Sein besonderer Dank galt darüber hinaus dem Bläserkorps, das die Veranstaltung in bewährter Form mit einer Vielzahl von Jagdsignalen für Pless- und Parforcehörner und natürlich auch mit dem traditionellen „Eichsfelder Jäger Marsch“ musikalisch umrahmte. Bei einem rustikalen Imbiss ergab sich für die Waidgesellen zudem eine Vielzahl von interessanten Gesprächen und ausreichend Gelegenheit zur Pflege alter Jägerfreundschaften.
Sonntag, 16. Oktober 2011 - 10:47 Uhr
Hegering Vergleichsschiessen

Hegering NORD gewinnt Vergleichsschießen
Stefan Rüttgeroth bester Einzelschütze
Am Samstag den 17.09.2011 fand das diesjährige Hegeringvergleichs-Schießen der Jägerschaft Duderstadt in Brehme und Gieboldehausen statt.
Nachdem auf dem Schießstand des Schützenvereins Brehme e.V. auf die Scheiben stehender und laufender Keiler sowie Rehbock und Fuchs geschossen wurde, galt es auf dem Schießstand des Wurftaubenclubs Gieboldehausen in den Disziplinen Trap und Skeet zu bestehen.
In der Mannschafts-Gesamtwertung siegte in diesem Jahr der Hegering NORD mit 1258 Punkten knapp gefolgt von der Mannschaft des Hegering SÜD mit1243 Punkten und der Mannschaft des Hegering WEST mit1134 Punkten.
Bester Einzelschütze in der A-Klasse wurde mit 331 Punkten in allen Disziplinen Stefan Rüttgeroth, aus Gieboldehausen. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung sicherte sich mit 324 Punkten Frank Langner aus Tiftlingerode. Auf Platz drei der Gesamtwertung folgte mit 316 Punkten Werner Rüttgeroth, aus Gieboldehausen.
Der Dieter-Fronhoff-Pokal in der Wurftauben-Disziplin Skeet ging in diesem Jahr an Stefan Rüttgeroth, der darüber hinaus auch den Keiler-Pokal in der A-Klasse gewann.
In der Gesamtwertung der B-Klasse siegte Andreas Reimschüssel, aus Seeburg. Der Keilerpokal dieser Klasse ging an Herr Knöchelmann aus Germershausen.
Platz 1 der Gesamtwertung in der C-Klasse belegte Herr Knöchelmann. Er gewann auch den Keiler-Pokal dieser Klasse.
Herr Ullrich Cieslak begrüßte als besonderen Gast den Bezirksschießobmann Günther Buch mit seiner Frau zur Siegerehrung.
Dienstag, 24. Mai 2011 - 10:21 Uhr
Jungjägerprüfung 2010-11

10 Jungjägeranwärter legen „Grünes Abitur“ ab.
Mit der praktischen/mündlichen Prüfung in Rattbach ( Hann. Münden ) wo eine Woche zuvor auch die Schiessprüfung stattfand, endete am vergangenen Freitag der Jagdscheinanwärterlehrgang der Jägerschaft Duderstadt. Acht Monate Ausbildung hatten die künftigen Jungjäger hinter sich gebracht.
Wildtierkunde, Jagdrecht, Waffenkunde, Wildkrankheiten, Naturschutz und vieles mehr wurde im Lehrgang vermittelt. Hinzu kamen zahlreiche praktische Ausbildungen, Reviergänge und die Schießausbildung in Gieboldehausen und Brehme. In der vergangenen Woche führte dann die Prüfungskommission des Landkreises Göttingen unter Vorsitz von Kreisjägermeister Ernst-Friedrich Wille die abschließende Jägerprüfung in Rattbach durch. Vorher fand der schriftliche Teil der Prüfung in Göttingen statt. Wille dankte dem Revierinhaber Herr Ebel, der sein Revier für die praktische Jägerprüfung zur Verfügung gestellt hatte. 10 angehende Jungjäger aus dem Bereich der Jägerschaft Duderstadt, darunter drei Jungjägerinnen, hatten sich der Jägerprüfung gestellt. Am Nachmittag konnte Wille dann allen Prüfungsteilnehmern zur bestandenen Prüfung gratulieren.
Prüfungsbester wurde dabei Thomas Andres aus Nesselröden, gefolgt von Marion Freckmann aus Seeburg. Drittbeste wurde Elke Kreibohm- Heuer aus Duderstadt. Bester Schütze während der Ausbildung und somit Gewinner des Jungjägerpokals wurde Frank Heuer aus Duderstadt.
Am Samstagabend trafen sich die frischgebackenen Jäger zur traditionellen Abschlussfeier im Rosenthaler Hof in Westerode. Lehrgangssprecher Frank Heuer dankte dem gesamten Ausbilderteam für die erstklassige Prüfungsvorbereitung und überreichte zur Erinnerung an den Lehrgang jedem einzelnen Ausbilder ein kleines Präsent. Aus den Händen des Lehrgangsleiters Helmut Nolte konnten die Jungjäger dann endlich ihre ersehnten Jägerbriefe entgegennehmen. Der Vorsitzende der Jägerschaft Duderstadt, Hans-Georg Kracht, empfahl den Jungjägern, sich unbedingt einer Jägerschaft anzuschließen und wünschte ihnen für ihr beginnendes Jägerleben alles Gute und Waidmannsheil.
Kracht dankte auch besonders dem Lehrgangsleiter Helmut Nolte aus Westerode und seinem Ausbilderteam, das die Jungjäger in den vergangenen acht Monaten wieder einmal erfolgreich auf die Abschlussprüfung vorbereitet hatte.
Dienstag, 19. April 2011 - 09:28 Uhr
Hegeschau 2011

170 Waidgesellen und die Teilnehmer des Jungjägerkurses waren am 09. April zur diesjährigen Hegeschau ins Bürgerhaus Seulingen gekommen. Jägerschaftsvorsitzender Hans-Georg Kracht und das Bläserkorps der Jägerschaft begrüßten neben den zahlreichen Waidgesellinnen und Waidgesellen auch den Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer, die Bürgermeisterin von Adelebsen Frau Dina Stollwerk- Bauer, von der unteren Jagdbehörde Herr Herrmann Schütte, Herr Dr. Eckhard Gottschalk vom Zentrum für Naturschutz der Universität Göttingen, Herr Werner Beeke von der biologischen Schutzgemeinschaft, Frau Ute Grothey vom Landschaftspflegeverband, den Kreisjägermeister Axel Eichendorff, den Vorstandsvorsitzenden Herr Alfons Wüstefeld von der Sparkasse Duderstadt und den Probst Herr Bernd Galuschke. Der Jägerschaftsvorsitzende Kracht holte nach seine Grußworten und den Grüßen der Gäste, bei dem sich Hartwig Fischer als Kandidat für den Vorsitzenden der Landesjägerschaft vorstellte, noch 3 Ehrungen von der Jahreshauptversammlung nach. Ausgezeichnet wurde für 40-jährige Mitgliedschaft Karl-Heinz Grünewald, Hilkerode und für 25-jährige Mitgliedschaft Raimund Goldmann, Seeburg, Udo Bernd, Renshausen und Hermann Schütte Beienrode. Außerdem wurde den 3 Gewinnern der Namensgebung für den Desingeröder Teich, Alois Diedrich, Rhumspringe, Christin Hübenthal, Desingerode und Gaby Höhne aus Reinhausen für den Namen „ Jägerteich“ jeweils ein Präsent vom Jägerschaftsvorsitzenden Kracht übergeben. Herr Helmut Nolte erläuterte danach aus gegebenem Anlass einen Bericht zum Luchsprojekt. Festgestellt wurden in der Region 3 Luchse. Danach bedankte sich Herr Nolte bei der Sparkasse Duderstadt für die Spende, die eine Präparation von einem Fischadler und einem Fischotter ermöglicht hatte. Diese Präparate werden ein wertvoller Bestandteil vom Infomobil. Bevor der stellvertretende Kreisjägermeister Ulrich Cieslak dann seinen Streckenbericht vorstellte, stimmte er die Anwesenden auf den Vortrag von Herr Holger Keil von der Sielmannstiftung zum Naturschutzprojekt „Grünes Band Eichsfeld- Werratal“ ein. Bei diesem Projekt geht es um die naturbelassenen Grenzstreifen die durch den Kalten Krieg entstanden sind. In Deutschland umfasst das Projekt den Grenzstreifen von der Ostsee bis nach Tschechien. In unserer Region verläuft das Band an der Grenze zwischen Niedersachsen und Thüringen. An Mitteln stehen ca. 10 Millionen Euro zur Verfügung um das Projekt in dem Bereich umzusetzen, für den die Sielmannstiftung verantwortlich ist. Nach den Ausführungen wurde der Streckenbericht für das Jagdjahr 2010/11 vorgestellt. Beim Rehwild stehen die Abschüsse weit hinter den Abschussplanungen der Revierinhaber zurück, trotzdem war die Strecke mit 264 erlegten Böcken und 264 Ricken vom Geschlechterverhältnis ausgeglichen. Auffallend war nur der hohe Fallwildanteil von 20%. Hier wurde gebeten die erkannten Unfallschwerpunkte zu entschärfen. Der 3-jährige Abschussplan ist somit umgesetzt worden. Beim Schwarzwild wurde die zweithöchste Strecke mit 309 Stück geschossen. Bei der Altersstruktur der Strecke (80% in der Jugendklasse und 20% in der Altersklasse) gab es nichts zu beanstanden. Die Fuchsstrecke nahm zu. Es wurden insgesamt 576 Füchse erlegt. Das sind 68 mehr als im Vorjahr. Beim Waschbär war die Strecke wieder signifikant erhöht. Es wurden 245 geschossen. Zum Vergleich, im Vorjahr waren es 130. Damit hat sich die Strecke fast verdoppelt. Die Dachsstrecke war trotz verlängerter Jagdzeit bis 31.01. rückläufig nahm dann aber deutlich zu. Es wurden insgesamt 138 Dachse geschossen. Dies ist eine Rekordmarke. Der Hase hat sich in unserer Region leider noch nicht erholt. Es wurden 170 erlegte Hasen gemeldet, von denen 95 Stück als Fallwild gemeldet wurden. Deswegen bat Herr Cieslak um Zurückhaltung bei der Hasenjagd. Nahezu unverändert blieben die Abschusszahlen beim Federwild. Im Anschluss an seinen Streckenbericht überreichte Cieslak einen goldenen Bruch an den Waidgesellen Prof. Wolfgang Schmidt, Revier Seulingen Süd, für einen Bockabschuss älter als 5 Jahre. Darüber hinaus erhielten für weitere Bockabschüsse je einen silbernen Bruch die Waidgesellen Sebastian Kemmling, Revier Gieboldehausen II, Karl Wüstefeld, Revier Hübenthal und Alfred Ballhausen, Revier Brochthausen. Einen bronzenen Bruch erhielten Franz Rittmeier, Revier Nesselröden Gräselei und Dieter Vollhase, Revier Bernshausen. Für den stärksten Keilerabschuss erhielt Christian Troll, Revier Hilkerode einen bronzenen Bruch. Als Referent der diesjährigen Hegeschau wurde Herr Holger Keil vorgestellt, der das Naturschutzprojekt „Grünes Band Eichsfeld- Werratal“ erläuterte. Hierbei handelt es sich um Lebensräume und Arten die erhalten werden sollen. Dem Grünen Band kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Das Projektgebiet der Sielmannstiftung umfasst 31.300 ha und das Kerngebiet des Naturschutzvorhabens ca. 18.500 ha. 2009 startete mit dem Grünen Band Eichsfeld- Werratal, das sich über 3 Bundesländer erstreckt, ein Projekt das 130km zwischen Harz, Thüringer Wald und Hessischer Schweiz liegt und für den Naturschutz dauerhaft gesichert werden soll. Klein betonte hierbei das Förderprogramm des Bundesumweltministeriums. Hier steht die Freiwilligkeit aller Beteiligten an den Massnahmen im Vordergrund. Das Grüne Band selbst ist die Leitachse eines länderübergreifenden Biotopverbundes. Die Förderphase ist bis Mitte 2012 abgeschlossen und dann beginnt die Umsetzungsphase bis 2020. An Mitteln stehen ca.10 Mio. Euro zur Verfügung. Danach bedankte sich der Jägerschaftsvorsitzender Hans-Georg bei allen Anwesenden für die Teilnahme und beschloss die Hegeschau.
Text: Gabriele Hahm
Freitag, 18. März 2011 - 16:31 Uhr
Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung 2011

Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung am 12.3.2011 in Westerode
Dienstag, 14. Dezember 2010 - 12:46 Uhr
Prüfung der Jagdgebrauchshunde 2010

Arnold Kracht aus Seeburg und sein Weimaraner „Attila“ sind das beste Gespann.
Text und Foto: Jürgen Werner
Im August fand die diesjährige Prüfung für Jagdgebrauchshunde der Jägerschaft Duderstadt statt.
Horst Mollenhauer aus Desingerode hatte in den vergangenen 5 Monaten insgesamt zehn Hunde und ihre Führer umfassend auf diesen Abschluß vorbereitet.
Sechs Hunde konnten am Ende durch die Prüfungsrichter Manuel Schenke, Josef Dornieden sowie Werner Rüttgeroth in den vorgeschriebenen Abrichtefächern geprüft werden und haben ihre Brauchbarkeitsprüfung bestanden.
Prüfungsgesamtsieger wurde dabei der Weimaraner Vorstehhund Attila mit seinem Führer Arnold Kracht aus Seeburg. Zum Abschluss des Prüfungstages trafen sich die Teilnehmer traditionsgemäß zur offiziellen Siegerehrung im Gasthaus Jünemann in Landolfshausen.
Der Vorsitzende der Jägerschaft Duderstadt, Hans-Georg Kracht würdigte die qualifizierte Ausbildung und den positiven Leistungsstand der geprüften Jagdhunde. Der Lehrgang für Jagdgebrauchshunde gehört neben dem Lehrgang für Jagdscheinanwärter zu den wichtigsten Ausbildungsaufgaben der Jägerschaft, betonte Kracht. Besonders dankte er auch den Revierinhabern aus Desingerode und Landolfshausen, die ihre Jagdreviere wiederholt für die Ausbildung der Jagdhunde zur Verfügung gestellt hatten.
Im Anschluss überreichte der Jägerschaftsvorsitzende dem Hundeführer Arnold Kracht aus Seeburg die traditionelle Saufeder, die in der Jägerschaft alljährlich als besondere Auszeichnung für herausragende Prüfungsleistungen der Jagdhunde verliehen wird.
Die anderen erfolgreich geprüften Hundegespanne erhielten neben der ersehnten Urkunde als Anerkennung ihrer Prüfungsleistungen jeweils einen von der Sparkasse Duderstadt gestifteten Sachpreis.